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Operation Pandora Trigger Schlacht 9
08.02.2017 um 18:40 Uhr - James

Operation Pandora Trigger Schlacht 9

Die 3. Jägerkompanie stellte den Delta-Squad auf der NATO-Seite in der 9. Schlacht der Op. Pandora Trigger.



Auftrag des Delta-Squads war die Verteidigung der Nato-Flagge mitten im Dschungel des Tanouka-Sektors. In jedem Sektor stehen drei Flaggen für den Angreifer zur Auswahl und erst zu Missionsbeginn weiß der Verteidiger, welche Flagge angegriffen wird. Delta hatte diesmal genügend Zeit, sich mit den Flaggenpositionen Tanouka-Stadt und Zuckerfabrik vorab vertraut zu machen. Niemand hätte aber ernstlich erwartet, dass der Feind ausgerechnet die unnahbarste Flagge, nämlich Opera Tovuti, wählen würde. Daher war ein Großteil der Vorbereitung von Delta für die Verteidigung hinfällig. Im Nachinein also ein cleverer Schachzug von CSAT, da man so auch die NATO zu einem improvisierten Vorgehen zwang. Außerdem clever: Durch die Lage der Flagge war es beinahe unmöglich, motorisiert, mechanisiert oder durch Flugunterstützung zu wirken. Es verblieb der reine Infanteriekampf. In sofern war die Wahl von CSAT also meisterlich, da geringe finanzielle Mittel auf seiten der CSAT und eine höhere Mannstärke auf seiten der NATO ihre Wichtigkeit verloren. Im Dschungel ist Fahrzeugeinsatz kaum möglich und es zählt das Geschick des Einzelnen.

Delta reagierte auf die Neue Lage mit starker Improvisation: Zunächst wurden 4 Mann von Delta per Eilzustellung mit einem Fahrzeug samt Minenkiste ins Einsatzgebiet verbracht. Dort übernahm man sofort die Errichtung eines ausgedehnten Minengürtels südlich der eigentlichen Stellung, um den Feind schon im Anmarsch aus der zu erwartenden Hauptfeindrichtung aufzureiben. Der Hauptteil von Delta verlegte dann über das FOB mit einem Prowler und aufgeladener Munitionskiste ins Einsatzgebiet. Die Kiste wurde im Dschungel als Munitionsdepot vergraben und das Fahrzeug andernorts abgestellt. Sodann hieß es: verteilen, eingraben, abwarten.

Der Feind ließ aber nicht allzu lange auf sich warten. Wie bereits von CSAT gewöhnt, wurde der Angriff durch einen ausgiebigen Artillerieschlag eingeleitet, den Delta aber mit geringen Verlusten wegsteckte. Unter Schutz der Artillerie rückte der Feind sodann aus Süden auf die Stellung vor und hier kam es zu den ersten Verlusten des Feindes - der Minengürtel begann sich auszuzahlen. Ab da war es dann ein hartes, zähes zweistündiges Ringen um die Flagge. CSAT gelang es insgesamt zwei Mal, Delta großteils aus der Ruine zu werfen und sich bis an die Flagge heranzukämpfen. Ebenso war Delta aber in der Lage, die Flagge zurückzuerobern. Dank den Heeresfliegern gelang es so z.B. durch gleichzeitiges Verbringen von Delta aufgeteilt auf zwei Landezonen, den Feind durch einen Zangenangriff aus der Stellung zu werfen und die V-Flagge zurückzuerobern.

Die Runde konnte mit 45:0 klar für die NATO-Seite entschieden werden.

Wir begrüßen alle Interessierten zur nächsten Schlacht am 16.02.


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