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Operation Pandora Trigger Schlacht 8
29.01.2017 um 23:31 Uhr - James

Operation Pandora Trigger Schlacht 8

Die 3. Jägerkompanie stellte den Delta-Squad auf der NATO-Seite in der 8. Schlacht der Op. Pandora Trigger.



Auftrag des Delta-Squads war die Einnahme des CSAT-Zielcompounds in der Region Luganville. Hierzu rückte Delta zunächst mit zwei Offroadern und einem Munitions-LKW samt eingepackten Mörser vom FOB über die Ost-Küstentraße bis an die Frontlinie vor. Ab da war Delta auf sich allgein gestellt und verlegte mit den Fahrzeugen in einen Fahrzeugverfügungsraum. Von dort ging es dann Richtung Süd auf das Zielgebiet zu: ein kleines Dorf tief im Dschungel, rundherum zugewachsen mit Büschen und Minen. Die Taktik war gut überlegt: Aufteilen in ein Ablenkungs- und Angriffsteam, Feuerunterstützung durch Artilleriefeuer und befreundete Kräfte auf der Flanke (Chalie-Squad). Wie jeder Plan überlebte er aber den ersten Feindkontakt nicht, da verminte Zugangswege und Heckenschützen die erste Angrifswelle komplett aufgerieben haben. Auch Delta musste sich nach zähen Kämpfen geschlagen geben und sich neu sammeln.

In der Zwischenzeit war die Situation im Luftraum deutlich zu ungunsten der NATO ausgefallen, denn ein feindlicher Senkrechtstarter der CSAT beherrschte den Luftraum zeitweillig vollständig und nahm die eigenen Kräfte gezielt unter Beschuss. Daher wurde für die zweite Angriffswelle entschlossen, aufgesessen im Offroader per Flugzeug am Fallschirm abgeworfen zu werden. Diese äußerst riskante Taktik ging tatsächlich auf, und Delta segelte mit zwei Fahrzeugen am Fallschirm zu Boden. Entgegen den Befürchtungen wurde Delta auch nicht direkt aufgeklärt. Dies lies aber nicht lange auf sich warten, denn bei der Annäherung an das Zielgebiet kam ein Teiltrupp erneut unter Beschuss und nur ein rasches Ausweichen nach Nord - weg vom Feind - verhalf, weitere Verluste zu vermeiden. Von da folgte ein zähes und langsames Vorrücken durch den Dschungel, unter ständiger Beobachtung des Waldbodens. Aufgeteilt in 2-Mann-Teams gelang des dann dem Delta-Squad, das feindliche Dorf zu infiltrieren. Immer wieder kam es zu verlustreichen Kontakten mit Minen, aber die Buddy-Teams agierten selbstständig und konnten sich gegenseitig immer wieder zurück auf die Beine holen. Es folgte ein sehr harter gut 30 minütiger Stellungskampf um die Flagge, die das Delta-Squad für sich entscheiden konnte. Anschließend ging es in die Verteidigung über. Bis kurz vor Schluss konnte das Dorf gehalten werden, CSAT gelang es erst in den letzten 5 Minuten, Delta aus dem Dorf zu werfen.

Dies war aber auch "günstig", da CSAT den Druck seinerseits auf die NATO-Flagge massiv erhöhte und auf diese Weise das Gebiet einnehmen konnte. So rückte das Delta-Squad in den letzten 5 Minuten noch als Verstärkung ins eigene Gebiet und half nach Kräften, die eigene Flagge zu verteidigen.

Die Runde konnte mit 24:23 denkbar knapp für die NATO-Seite entschieden werden.

Wir begrüßen alle Interessierten zur nächsten Schlacht am 07.02.


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